Kultur und Medien

Immaterialgüter und Partizipation
Digital speicherbare Geistesleistungen und informationelle Schöpfungen dienen bereits heute als immaterielle Almende und weisen einer der Bildung und Teilhabe wechselseitig verpflichteten und verpflichtenden Gesellschaft den Weg in die Zukunft. Einer Gesellschaft, die sich von den althergebrachten Monopolen der Medien und des Konsums befreit und den Weg in eine neue Kultur der Partizipation, Mitgestaltung und Wertschöpfung weist.

Kulturbremse GEMA
Die wegweisende Erfindung des deutschen Fraunhofer Institut, Audiodaten nicht nur zu komprimieren, sondern mit Hilfe einer Vereinfachung des Spektrums zu reduzieren und kleinzurechnen, wurde bereits in den frühen 80ern erdacht. Der Begriff und die Dateiendung MP3 wurde darauf Mitte der 90er geprägt und hat die Medienwelt bis heute nachhaltig verändert.

GEMA – Zweiklassengesellschaft der Urheber
Die GEMA bezieht ihre Legitimation aus dem Urheberrecht und dem Urheberwahrnehmungsgesetz. Das Urheberrecht ist im Grundgesetz festgeschrieben, das UhWahrnGes. ist seit 1965 in Kraft und regelt die Funktionsweise und den rechtlichen Verkehr der Verwertungsgesellschaften.
(Über die ungerechte Verteilung von GEMA Erlösen)

Die zwei Gesichter der GEMA
Zugegeben, eine polemisch zugespitzte These. Hier könnten auch meine Band, Das Ich, und Ralph Siegel oder unzählige weitere ungleiche Kombinationen stehen. Wenn man sich unter Musikern, Veranstaltern, Labelmachern und Magazinherausgebern zur GEMA erkundigt, sind die Reaktionen größtenteils negativ. Dabei sollte die GEMA doch im Sinne der Musikschaffenden aktiv sein.