Der Berlusconi von Bayern

seehofer
Wer in Bayern dem Regenten zu sehr auf die Pelle rückt, den kann man auch mal des Landes verweisen. Schließlich ist man Freistaat. So oder ähnlich hätte es gerne der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der gerade erst im ZDF Sommerinterview mit stechenden Fragen zum Anstand und der Selbstbedienungsmentalität seiner Regierungskollegen konfrontiert wurde. Er wahrte die Fassung und log sich durch das Programm. Zurück in Bayern zeigt er wieder die Fratze des korrupten und von Machthunger besessenen Sonnenkönigs, der keinen Widerspruch duldet. Wenn er jetzt einen unliebsamen Reporter des Landes verweisen möchte, der kritische Fragen an die Parlamentspräsidentin Stamm stellt, überschreitet er die Grenze zum Despoten.
Dabei ist die Selbstdemontage der CSU kurz vor der Wahl auf einem fast schon historischen Höhepunkt: Offene Einflussnahme auf die öffentlich-rechtlichen Anstalten, Jobs für Verwandte ersten und zweiten Grades von Ministern und Abgeordneten, Geschenke, Vorteilsnahme, Aneignung, Beugung von Rechtestaatlichkeit und vieles mehr… statt dessen Piraten wählen!

http://www.sueddeutsche.de/bayern/seehofer-attackiert-fernsehteam-die-muessen-raus-aus-bayern-1.1755481

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