
Nahrung ist Leben. Bereits Hippokrates, der Pate aller Ärzte, erkannte, dass Nahrung wie Medizin wirkt und unsere Selbstheilungskräfte maßgeblich beeinflusst. Fleisch hingegen ist tot. Bereits Sekunden nach der Schlachtung beginnt der unaufhaltsame Verwesungsprozess, der im Gegensatz zu pflanzlichem Gewebe schneller Giftstoffe freisetzt. Das tierische Immunsystem hält jeden Moment Abertausende von Krankheitserregern in Schach. Mit dem Tod stellt es unmittelbar seine schützende Funktion ein. Die Immundämme brechen, so dass sich innerhalb kurzer Zeit Gifte wie Butolin und andere hochtoxische Substanzen im Gewebe bilden, während sich Keime und Erreger unaufhaltsam vermehren. Pflanzen dagegen entwickeln sehr viel langsamer entsprechende Prozesse, auf dessen Wegen die alkoholische Gärung eine sanfte erste Stufe darstellt. Die menschliche Immunabwehr wird ständig mit Keimen und Erregern konfrontiert, die aus dem Fleisch stammen. Der ständige Alarmzustand schwächt das Immunsystem langfristig. Wie neueste Studien vermitteln, ist ein klarer Zusammenhang von regelmäßigem Fleischkonsum und Gefäßkrankheiten wie Schlaganfall und Herzinfarkt erwiesen. Der leichtere Verwertung von tierischen Eiweißen mit 80 bis 100 Prozent stehen 70 bis 80 Prozent der pflanzlichen Proteinverwertung gegenüber, dessen positive, gesundheitliche Gesamtbilanz jedoch eindeutig vorne liegt. Der höhere Fett-, Cholesterin- und Puringehalt im Fleisch erhöht das Gichtrisiko und gilt als Auslöser von Antriebsschwäche, Müdigkeit und Immunschwäche. Auch seit Jahren erwiesen ist der Zusammenhang von Krebs und regelmäßigem Fleischkonsum. Die von der Fleischindustrie gebetsmühlenartig wiederholte Formel, das Fleisch gleich Lebenskraft gleich Gesundheit bedeuten würde, ist vielfach widerlegt worden. Auch das Argument des Volksmundes, der Mensch sei von Anbeginn an ein Allesfresser, steht im eklatanten Widerspruch zum täglichen und überdosierten Konsum von Fleischprodukten. Unsere Ahnen aßen bisweilen ein bis zweimal im Monat Fleisch. Der gesellschaftliche Zusammenhang von Wohl-, Bildungs- und Besitzstand gegenüber dem Fleischkonsum hat sich im Gegensatz zur Nachkriegsgeneration längst ins Gegenteil verkehrt. Wer es sich leisten kann, ernährt sich immer öfter vegan oder vegetarisch, achtet jedoch zumindest auf die allgemein bekannten Biosiegel. Fleisch ist heute in erster Linie ein hochsubventioniertes Billigprodukt minderer Qualität und voller gesundheitsschädlicher Eigenschaften. Doch noch weit schwerwiegender ist die Kollektoreigenschaft aller Fleischsorten. Der Großteil der Abbauprodukte von Bioziden, Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln, wachstumsfördernden Hormonen und Medikamenten, die dem Tier während seines Lebens injiziert oder über das Futter verabreicht wurden, sammeln sich im Fett- und Muskelgewebe und gelangen so in potenzierter Form in den Kreislauf des Konsumenten. Dieser Schadstoffcocktail steht im direkten Verdacht für chronische Erkrankungen wie Allergien, Krebs und Diabetes. Man ist was man isst und hier im doppelten Sinne, denn die Schlachttiere werden häufig mit Tierabfällen gefüttert, die aus den Überresten der eigenen Spezies stammen, oftmals verunreinigt durch Gammelfleisch. Ein Hort für Prionenkrankheiten wie den Rinderwahnsinn aber auch die Schweinegrippe und die Geflügelpest. Nicht zu vernachlässigen ist auch der emotional gespeicherte Effekt des Fleischkonsums. Schlachttiere sind mit ihrer Geburt bis zum bitteren Ende permanentem Stress und einer psychopathologischen Haltung schutzlos ausgesetzt. Diese gesammelten traumatischen Erinnerungen speichern sich epigenetisch, das heißt, als Erfahrung in den Zellen in Form von bestimmten DNA-Markern, aber auch direkt im Gewebe durch einen erhöhten Stresshormon- und Säuregehalt bedingt. Diese Informationen werden durch den Verzehr von Fleisch an unseren Organismus weitergegeben. Die Verarbeitung dieser Prozesse findet vor allem im Bauchhirn statt, dem Nervengewebe, das unseren Darm umgibt und in seiner Struktur frappierend dem menschlichen Gehirn gleicht. Erst seit wenigen Jahren haben sich die fernöstlichen Erkenntnisse zum Bauch- und Darmhirn in der westlichen Schulmedizin durchsetzen können. Dieses „kleinere“ Gehirn verarbeitet als Mittler zwischen materieller, vitalenergetischer und emotionaler Ebene Informationen aus der Nahrung, die unmittelbar auf unsere Gefühlsbalance wirken. Aber auch der Milch- und Käsekonsum hat gesundheitsschädliche Folgen, denn die milchproduzierenden Betriebe spritzen ihren Milchkühen neben einem schädlichen Medikamentencocktail auch sogenannte Peptidhormone um die Milchdrüsen zu stimulieren. Diese Medikamente stehen im Verdacht, Prostata- und Brustkrebs auszulösen. Besonders zynisch ist die Milchindustrie, wenn sie Müttern aus gesundheitlichen Gründen den Vorzug von industriellem Babymilchpulver gegenüber Muttermilch nahelegt. Bisher durch keine Langzeitstudie überprüft und deshalb erst recht bedenklich stimmen die möglichen Folgen, die sich aus dem Konsum von transgenem Schlachtvieh oder auch Klonfleisch ergeben. Es gibt erste Belege für den Übertritt transgener DNA in fremde Gewebestrukturen, wie z.B. die des Fleischkonsumenten. Die Folge davon dürfte zumindest ein erhöhtes Krebsrisiko darstellen. Zu guter Letzt: Unsere Gesundheit leidet extrem unter den Folgen der Massentierhaltung, denn sowohl Klimawandel als auch Umweltverschmutzung sind der hohen Produktivität von Schlacht- und Zuchtindustrie geschuldet. Ebenso trägt die Agrarindustrie mit 35 Prozent des weltweiten Getreideanbaus für die Futtermittelproduktion ihren Anteil an der qualitativen Verschlechterung der Umweltbedingungen. Wer bereits einen Teil seiner Ernährung umstellt, das heißt, nur noch wenige Male, dafür bewusster Fleisch aus biozertifizierter oder privater Produktion isst und sich im Konsum kritischer mit den Kreisläufen der Nahrungsmittelindustrie auseinandersetzt, kann durch seine selektive Kaufentscheidung das Sortiment in Großmärkten und Handelsketten maßgeblich mitbestimmen. Fleisch nicht immer zu konsumieren ist bereits ein Anfang. Wer exotische Lebensmittel zu jeder Jahreszeit erwartet, verliert die Wertschätzung dem Gut Nahrung, aber auch dem natürlichen Lebenskreislauf der Jahreszeiten gegenüber und belastet durch die ressourcenschädigenden Transportwege seiner Wunschprodukte noch zusätzlich die Umwelt. Wer Billigfleisch kritik- und maßlos konsumiert trägt Verantwortung an der Talfahrt unseres Ökosystems – der einen Welt, in der wir alle leben und deren Unversehrtheit unsere Gesundheit positiv beeinflusst.
Meine Gesundheit – Ich bin was ich esse
Posted by Bruno Kramm on December 7, 2011
http://brunokramm.wordpress.com/2011/12/07/meine-gesundheit-ich-bin-was-ich-esse/
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Unsere Umwelt: Ökologie gleich Ökonomie?
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Terrance Calway
/ January 10, 2012I like the helpful information you supply to your articles. I’ll bookmark your weblog and test once more right here regularly. I am relatively certain I’ll be told a lot of new stuff right right here! Good luck for the following!